Blühende Alb

* Bauern für Bienchen und Blümchen! *

Das war unsere erste Blühstreifen-Wanderung 

Am 30. August 2019 hat sich abends um 19.00 Uhr eine bunte Schar Menschen aller Generationen in Strohweiler eingefunden um von dort gemeinsam zu den Blühstreifen zu spazieren.

Peter Werner und Thomas Pfeifle luden im Namen aller Landwirte des Projekts zur ersten Blühstreifen-Wanderung ein. So wurde die Umsetzung des Projektes sichtbar und die erzielten Maßnahmen für die Artenvielfalt, die durch das Projekt erhalten werden soll, erlebbar. Es wurde deutlich welche Auswirkungen die Landwirtschaftliche Produktion auf die Natur hat, aber auch wie die Landwirtschaft Natur gestalten kann. 
Ganz nebenbei konnten neue Kontakte geknüpft werden. 

Wir danken hiermit nochmal allen Menschen, die durch Ihre Spende unser Projekt ermöglicht haben und wir danken allen Teilnehmern der Blühstreifen-Wanderung für Ihre interessierten Fragen und offenen Augen und Ohren! *summ summ*

Ein kleiner Teil von uns Landwirten - die anderen sind fleißig am Ernten.
Blühstreifen am Maisfeld.

Sommer 2019: Blühstreifen am Maisfeld

Was machen wir?

Überall heißt es: es braucht mehr Blümchen für die Bienchen, Käfer und Co!

Wir sind nun schon mehr als 100 (!) Landwirte, die im Frühjahr 2019 gemeinschaftlich das Projekt "Blühende Alb" auf die Wege gebracht haben (Projektstart: 30 Landwirte).

Wir nutzen nutzen unsere Ackerflächen nicht nur für die Lebensmittel- und
Viehfutterproduktion, sondern stellen freiwillig einen Teil unserer Flächen in Form von Blühstreifen der Natur zur Verfügung. Unsere Äcker haben wir mit bunten Blühmischungen miteinander vernetzt. Auf einer Fläche von insgesamt nun schon mehr als 14 Fußballfeldern (Projektstart: 5,5 Fußballfelder) konnten wir so Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel und viele mehr schaffen!

Dabei ist es uns sehr wichtig, dass die einzelnen Blühstreifen - also Lebensräume - miteinander
verbunden sind. Durch die Vernetzung der Blühstreifen finden die Insekten in kurzen Abständen
immer wieder Blühflächen.
Am Beispiel der Blühstreifen kann man sehen, wie die Vielfalt der Insekten durch die Landwirtschaft gefördert werden kann. Die Blühstreifen bieten den Insekten eine wichtige Nahrungsquelle, ein Quartier, Paarungstreffpunkt und bilden vor allem ein Wegenetz durch die Landschaft. In den Blühstreifen sind viele verschiedene Pflanzenarten enthalten, die auch durch ihre unterschiedlichen Blühzeitpunkte verschiedene Arten anlocken.

Der Gemeinschaftssinn und eine Lebensmittelproduktion, die mit dem Wohl der Insekten in
Einklang steht, stehen beim Projekt an erster Stelle!


Projektstart: Frühjahr 2019 ermöglicht durch eure Spenden!

Wo blüht es?

Projektstart: Rund um Hülben, Grabenstetten, Hengen, Wittlingen, Strohweiler, Böhringen, Zainingen und Donnstetten. 
Nun auch in: Gomadingen, Münsingen, Mehrstetten, Hayingen, Pfronstetten, Zweifalten, Hohenstein.
Und vielleicht auch bald in: deinem Ort?

Unser Projekt Blühende Alb wird nun Blühstreifen auf einer Fläche von mehr als 10 ha anlegen. Das sind 14 Fußballfelder - sozusagen in Streifen geschnitten. Seit Projektstart konnten wir die Fläche verdoppeln!

Wofür brauchen wir euch?


Leider ist Naturschutz  nicht kostenlos. 
Das Saatgut für die Blühmischung muss gekauft und ausgesät und Informationen verbreitet werden (Zeitungsartikel, Schilder und Co).
Eure Spende hilft uns diese Kosten zu tragen.
Mit 5 € können wir bereits 25 m² Blühstreifen anlegen!
(Stellt euch vor euer ganzes Wohnzimmer blüht!)

Was machen wir mit "zu vielen Spenden"?

Die nutzen wir zur Umweltbildung für Groß und Klein!

Z. B. wäre es super, wenn wir noch ein paar Schilder zu den Blühstreifen stecken könnten, damit Spaziergänger, Wanderer, Fahrradfahrer und Gassigänger wissen, warum es bei uns so hübsch aussieht und summt und brummt. So können wir das Projekt im nächsten Jahr vielleicht sogar noch vergrößern.
Die Schilder kosten 10 €/ Stück.
Außerdem könnten wir noch Nistkästen aufhängen oder Igelverstecke einrichten.

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